Die Mühle Mühlen besitzen eine besondere Mystik: Kein anderes Bauwerk, weder Schloß noch Forsthaus, hat die Phantasie der Menschen stärker angeregt, als gerade Mühlen und deren idyllische Standorte.Das belegen vor allem Lieder, Gedichte und Legenden über die Mühle vom rauschenden Bach und der schönen Müllerin. Ihnen allen liegt der Grundgedanke der Einheit von Natur und Arbeit in friedlicher, oft einsamer Idylle zugrunde.Eine seltene Mystik, ein mystisches Flair, das sich über die Jahrhunderte erhalten hat und auch heute noch in der Külsoer Mühle gut wahrnehmbar ist. Zumal hier auch noch ein Reiter ohne Kopf seinen nächtlichen Spuk treiben soll.

Mühle_früher

1346 Erste urkundliche Erwähnung

1356 Urkunde über die Schenkung der "Külsoer Mühle" durch die Zahnaer Schloßherren an den damaligen Müller.

1797 Die Mühle wird für 500 Thaler urkundlich verkauft

1929 Erteilung des offiziellen Wasserrechtes zum Anstau des Zahnabaches und zum Betreiben einer Wasserradanlage, eingetragen im Grundbuch des Zahnabaches

1930 die Mühle wird im Volksmund auch "Drei Mädle-Haus" genannt, weil der damalige Müller Kuhbier drei lustige Töchter hatte.

1952 Beendigung der gewerblichen Nutzung als wassergetriebene Getreidemühle

1957 Abriß der Mühlentechnik durch den Müller, Gastwirt und Landwirt Willi Scholz.

1959 Mitgliedschaft in der LPG

1964 "Rosi" heiratet den Witwer Willi Scholz und wird Gastwirtin.

1975 völliger Abriss der Wasserradanlage und der Fundamente des 1,40 m hohen Wasserfalls.

1990 Erbübertragung von Rosi auf ihre Tochter, d.h. auf Familie Erpel. Bemühungen um Wiedereinrichtung der Wasserradanlage, zunächst genehmigt, dann von der Oberen Wasserbehörde wieder abgelehnt.

1991 schrittweise Wiedereröffnung der Gaststätte und des Biergartens sowie des landwirtschaftlichen Betriebes, kontinuierlich weitere Aus- und Umbauten